Facewash

Facewash räumt das Facebook-Profil auf

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Arbeitgeber in der heutigen Zeit ihre Job-Bewerber auch digital auf Herz und Nieren prüfen. Dass  auch das Facebook-Profil des Bewerbers in der Google-Suche auftaucht und, dass Fotos, auf denen der Bewerber besoffen in der Ecke liegt, sicherlich keine Pluspunkte in der B-Note geben, fand beispielsweise die Zeit schon 2009 raus.

Wie hilft Facewash?

Abhilfe soll eine Facebook-Anwendung namens Facewash bringen. Diese durchsucht dein Profil nach Schimpfwörtern und anderen Peinlichkeiten, die eventuell auch über die neue Graph Search zurück ans Tageslicht kommen können (Beispiel hier und hier). Konkret wird in den folgenden Elementen nach bösen Wörtern gesucht:

  • Posts von anderen, die auf irgendeine Weise mit euch referenziert werden
  • Kommentare zu Fotos, wo ihr markiert worden seid
  • selbst gepostete Bilder und Statusmeldungen
  • Statusmeldungen, Links und Fotos, die dir “gefallen”, bzw. bei denen du auf “Gefällt mir” geklickt hast
  • Statusmeldungen, Links und Fotos von Seiten, die euch gefallen

Leider funktioniert das ganze Spiel bisher nur mit bösen Wörtern in englischer Sprache, jedoch soll bald nachgebessert werden, wie einer der Entwickler auf Twitter verlauten ließ. Bis dahin kann man auch einzeln seine Datenmasse nach Ausdrücken durchsuchen, jedoch braucht dies entsprechend länger.

Mein Ergebnis

Das ideale Facewash-Ergebnis

Das ideale Facewash-Ergebnis

Während ich diesen Artikel geschrieben habe,  lief bei mir auch diese Gesichtswäsche durch, Ergebnis: Alles clean, bis auf diese kleinen Makel:

  1. In einem Post erklärt die Coverband Walk Off The Earth, warum sie eben diesen Namen haben. Leider fallen dabei dabei auch die Worte “Weed” und “Racist” – ein No-Go für Facewash.
  2. Die Comedytruppe “Y-Titty” hat klar ersichtlich (und wahrscheinlich mit auch voller Absicht) die Buchstaben “TIT” im Namen. Auch das wurde mir angekreidet, ich persönlich finde das aber nicht so schlimm, dass ich ihnen jetzt entfolgen würde.

Fazit

Alles in allem ist Facewash eine Empfehlung wert, denn auch, wenn man nicht auf Jobsuche ist, gehören Beleidigungen und Kumpanen nicht ins Internet, denn man weiß nie so richtig, wer das mitbekommt und eventuell später gegen einen vorhält, und wenn man doch mal über alle Stränge schlägt, sollte man es möglichst schnell wieder löschen – wieso nicht über dieses Tool?

Was denkst du? Erfüllt diese Anwendung ihren Zweck? Würdest du die Anwendung regelmäßig benutzen? Oder reicht es, in der Bewerbungsphase kurz einmal über den persönlichen Internetauftritt drüber zu bügeln? Ich bin auf dein Feedback gespannt!

(via)

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